Vergangene Veranstaltungstermine

Ein Metzger als Weinbauer: Beim Treffen im Februar 2020 erlebten die zahlreich erschienenen Mitglieder und Gäste der Weingilde eine Premiere: Heike und Reiner Baumann, denen ein Metzgereibetrieb in Viernheim gehört, stellten zum ersten Mal ihre Weine einer größeren Gruppe von Weinfreunden vor.

„Grenzenlos“ heißt einer der Weine, den Charlotte Freiberger, eine der beiden deutschen Weinprinzessinnen 2017/2018, bei ihrem Besuch in Weinheim im Januar 2020 vorstellte, denn die Trauben für ihn kommen aus zwei deutschen Weinanbaugebieten – der hessischen Bergstraße und der Pfalz.

Im Dezember 2019 war das VDP-Weingut Künstler aus Hochheim am Main zu Gast bei der Weinheimer Weingilde. Da der Chef Gunter Künstler wegen eines Sportunfalls nicht selbst kommen konnte, schickte er seinen Mitarbeiter Gregor Breuer, der seine Aufgabe mit Bravour erledigt hat.

Hannah und Sebastian Selbach aus Zeltingen an der Mittelmosel brachen bei ihrem Besuch im November 2019 eine Lanze für die Qualitätsstufe Kabinett, bei der es leider immer schwieriger werde, sie in guter und echter Form zu erzeugen.

Anders als bei den allermeisten Treffen der Weinheimer Weingilde schäumte es im Oktober 2019 gleich dreimal im Glas, denn der Winzer des Abends, Philippe Schwach aus Hunawihr, hatte drei Crémants mitgebracht, die den Abend eröffneten, bevor es dann mit „stillen Rebsäften“ weiterging.

Das Vereinsziel wurde auch bei dieser Versammlung nicht vernachlässigt: Gildemeister Jens Zepp hatte eine Probe mit sizilianischen Weinen zusammengestellt, wobei der Schwerpunkt auf Weinen vom Ätna lag.

Der Ausflug im Juli 2019 umfasste Weinproben in Kappelrodeck beim Weingut Villa Heynburg und in Offenburg beim Weingut Freiherr von und zu Franckenstein und ein Mittagessen in Waldulm.

Kilian Franzen aus Bremm an der Mosel erzählte bei seinem Besuch im Juli 2019, dass er dem Wein die Gärzeit lässt, die er braucht, und für besonders langsam gärende Weine die Weinklassifizierung „Zeit“ kreiert hat, bei der auf der Flasche angegeben wird, wie viele Tage der Wein gegoren hat.

Im Juni 2019 kam mit Hanspeter Ziereisen aus Efringen-Kirchen im südbadischen Dreiländereck ein Winzer zur Weingilde, der zeigte, dass auch Querköpfe in Wein-“Business“ äußerst erfolgreich sein können.

Volles Haus beim Besuch der Königin: Weinbegeisterung pur sprach aus nahezu jedem Wort von Katharina Staab, die beim Treffen der Weingilde im Mai 2019 sieben Weine des Staab‘schen Familienbetriebs in Oberhausen an der Nahe vorstellte.

Beim Treffen der Weinheimer Weingilde im April 2019 gab es ausschließlich Weine der Burgunderfamilie zu verkosten, denn sie stehen bei der Familie Koch in Hainfeld im Zentrum. Die Informationen zu den Weinen kamen vom jüngsten Sohn der Familie, und am Ende des Abends waren sich alle einig: Der 23jährige hat seine Aufgabe ausnehmend gut erledigt.

Den Abschluss des Besuchs von Alexander Becker und seinem Vater im März 2019 bildete ein besonderer Wein: eine Spätburgunder Reserve von 2015, mit der das Weingut den deutschen Vinum-Rotweinpreis 2018 gewonnen hat. Damit kamen die Besucher in den Genuss eines Weines, der schon kurz nach der Bekanntgabe der Auszeichnung ausverkauft war.